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Aktuell
Bird Watch 2011
Internationaler Zugvogeltag am 1./2. Oktober 2011, Beobachtungsstand des NVVO auf dem Horben [2'026 KB]
Bird Race 2011
Der NVVO war mit den "Rüüsstaler Rennvögel" dabei [246 KB]
Der Töniweiher ist wieder geputzt und gekämmt
mehr [106 KB]
Unsere Eingabe Mitwirkungsverfahren Gesamtrevision
Der NVVO hat am 28. Mai 2011 im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens zur Gesamtrevision der Nutzungsplanung derGemeinde Sins einen Beitrag eingereicht (siehe nutzungsplanung-mitwirkungsverfahren-sins.pdf [49 KB]
).
Der NVVO hat zu verschiedenen Punkten kritisch Stellung bezogen ist aber erfreut, dass dem Naturschutz breiten Platz eingeräumt wird. Der NVVO ist jedoch grundsätzlich gegen die vorgesehene Einzonung, hat aber ein gewisses Verständnis für den Bedarf nach zusätzlichem Bauland. Allerdings werden dabei die ökologischen Bedürfnisse nicht genügend berücksichtigt.
Mathis Wissler
Präsident NVVO
Unsere Einsprache Deponie Beinwil im Freiamt
Der NVVO hat zusammen mit Birdlife Aargau und WWF Aargau am 4. Mai 2011 beim Gemeinderat Beinwil eine Einsprache gegen die Teiländerung Kulturlandplan Deponie „Weid Banacker“ eingereicht mit der Begründung, dass der ökologische Ausgleich zu wenig klar und verbindlich definiert ist (siehe deponie-beinwil.pdf [142 KB]
).
Der Gemeinderat und das Projektteam zeigte sich offen für unsere Einwände und präsentierte innert kürzester Frist gute konstruktive Vorschläge, die es uns erlaubten, die Einsprache zurückzuziehen.
Die Einsprache ist ein Musterbeispiel wie Naturschutz, Behörden und Fachgremien zusammenarbeiten und zu guten Lösungen kommen können.
Der NVVO bedankt sich herzlich beim Gemeinderat von Beinwil im Freiamt.
Mathis Wissler
Präsident NVVO
Neues Hotel für Fledermäuse
Das Architektenteam, bestehend aus dem Fledermausschutzbeauftragten des Kantons Aargau und mir, einem Mitglied des Natur- und Vogelschutzvereins NVVO, hat einen speziellen Bauplatz ausgesucht: oben am höchsten Gebäude der Abwasserreinigungsanlage Sins. Neues Hotel für Fledermäuse [31 KB]
Vogelkonzert in Dietwil 2011
Eine unvergessliche Exkursion des NVVO in den Wäldern von Dietwil am 10. April 2011.
Mehr erfahren Sie hier [361 KB]
Amphibienzug in Sins im Jahr 2011
Im Vorfrühling beginnt alljährlich der Amphibienzug, und Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Oberfreiamt sind bereit, jeden Morgen die Frösche und Molche aus den Kesseln zu nehmen, und die Tiere über die vielfrequentierte Aettenschwilerstrasse zu tragen, und sie im Töniweiher wieder auszusetzen. Der Wetterfrosch hat dieses Jahr bereits Mitte Februar recht warme Temperaturen versprochen, sodass wir schnellstens am 19. Februar mit dem Aufbau des Zauns starteten. Der Aufbau ist eine Angelegenheit die ganz plötzlich ausgeführt werden muss, und da waren wieder kurzfristig einige Helferinnen und Helfer einsatzbereit. Dieses Jahr haben wir die Hälfte des Zauns in den Wald verlegt, da der Aufbau an der stark mit Schwerverkehr befahrenen Aettenschwilerstrasse hohe Anforderungen an die Helfer stellt. Die Hoffnung, dass auch weniger Beschädigungen am Zaun auftreten werden, hat sich voll erfüllt. Dann, Hurra, am 21. Februar endlich ein regnerischer Vorfrühlingstag und es konnten erstmals 35 Frösche aus den Kesseln geborgen und in den Töniweiher getragen werden. Anschliessend war es wieder kalt und unfreundlich und die Frösche wollten einfach nicht wandern. Kurzzeitig haben wir die Kessel zugedeckt und mit Ungeduld auf eine warme regenreiche Frühlingsperiode gehofft. Während 3 Tagen dann am 26./27./28. Februar haben sich ca. 300 Frösche auf die Reise gewagt. Die zweite wichtige Zugperiode war vom 10. bis 20. März. Total konnten wir 919 Frösche und 338 Molche retten.Die 9 fleissigen Helferinnen und unser Helfer waren heuer während einer langen Periode unterwegs, und zwar vom 21. Februar bis 5. April. Während 8 Tagen hatten wir den Zaun geschlossen, da die Temperaturen unter 0° lagen, und während 38 Tagen wurde Tag für Tag nach den Amphibien geschaut.
Es haben sich auch einige interessierte Personen auf unsere Zeitungsannonce gemeldet. Leider aber ist die Vorhersage für den Amphibienzug äusserst wetterabhängig, sodass Lehrer und Interessierte immer wieder vertröstet werden müssen. Dazu kommt, dass der Plan bereits am ersten Zugtag schon zusammengestellt sein muss, damit die Verantwortungen sichergestellt sind.
Hier finden Sie die Statistik zum Amphibienzug 2011 [582 KB]
10.5.2011/ Theres Chiodi
Problempflanzen
Neben der Lebensraumzerstörung ist die Ausbreitung von eingeschleppten Pflanzenarten die zweitwichtigste Ursache für das Artensterben weltweit. Auch im Kanton Aargau verdrängen so genannte Neophyten die heimische Flora. Informationen zur Problematik und Tipps zur erfolgreichen Bekämpfung finden Sie hier: http://www.ag.ch/umwelt-aargau/pdf/UAG_36_31.pdf
Amphibienzug 2011
06. Februar 2011 - Bald sind sie wieder zu Hunderten, wenn nicht zu Tausenden unterwegs: Frösche, Kröten, Lurche etc. Einen grossen und bedeutenden Amphibienzug gibt es auch bei uns, direkt vor der Haustür, bei der Brandwaldstrasse in Sins. Viele hüpfende und kriechende Tiere wären chancenlos, würden sie nicht von uns eingesammelt und über die Strasse zum Weiher getragen.
Mehr dazu
Eidechsenhabitat an der Bahnböschung in Oberrüti
Der Natur- und Vogelschutzverein Oberfreiamt (NVVO) hat mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) einen langfristigen Vertrag unterzeichnet, mit dem Zweck, ein potentielles Biotop für Zauneidechsen in Oberrüti aufzuwerten. Der NVVO wird am südlich exponierten Bahndamm östlich der Eisenbahnbrücke zwischen Oberrüti und Sins auf einer Länge von ca. 200m optimale Bedingungen schaffen zur Förderung der Zauneidechse sowie anderen wärmebedürftigen Tiere und Pflanzen. Die bestehende Hecke wird erhalten, ausgelichtet und zurückgebildet. Die überall wuchernden Brombeeren werden dezimiert und durch eine Magerwiese ersetzt. In einer zweiten Phase werden für Eidechsen geeignete Kleinstrukturen eingebaut. Dazu kann auch auf die alten Sandsteinplatten der Friedhofmauer von Oberrüti zurückgegriffen werden, welche die Gemeinde Oberrüti dem NVVO freundlicherweise gratis überlassen hat. Die Optimierung der Habitatfläche wird mehrere Jahre intensiver Bearbeitung in Anspruch nehmen. Der NVVO wird darüber berichten.
